naturheilkundenetzwerk, die Info für alle, die mehr wissen wollen


Unser  Körper ist darauf programmiert sich selbst zu heilen.

Wir haben alles was wir brauchen mitgeliefert bekommen....



DAS SCHWITZEN

Schwitzen ist ein wichtiges Ventil des Körpers. Schweiß reguliert die Innentemperatur des Körpers wie eine Klimaanlage. Wird es außen zu heiß, sorgt die feuchte Schicht Schweiß auf der Haut, dass über die somit entstehende Verdunstungskälte die Körpertemperatur konstant gehalten wird.


Weil mit dem Schweiß auch viele Mineralien ausgeschieden werden, muss dafür gesorgt werden, dass diese ersetzt werden. Deshalb wird Touristen in heißen Ländern empfohlen Salztabletten einzunehmen. Dasselbe gilt für Sportler, die sich bei ihren Wettkämpfen verausgaben.


Über die Poren werden beim Schwitzen auch Schlacken ausgeschieden. Schwitzen ist also Gesundheitsvorsorge. Dies hat man sich schon in allen Kulturkreisen zunutze gemacht, wenn Schwitzprozeduren durchgeführt wurden. Da gab es die Schwitz-Zelte der Indianer genauso wie die bei uns bekanntere Version der finnischen Blockhütten-Sauna. Das Prinzip ist überall gleich. Es wird in einem relativ kleinen Raum eine hohe Temperatur hergestellt. Das kann durch einen Holzofen, einen Elektro-Ofen mit Steinen, durch einen Dampfvernebler mit hoher Temperatur und mit einer Infrarot Sauna geschehen.


Steigt die Körpertemperatur, fängt der Mensch an zu schwitzen. Der reinigende Effekt setzt rasch ein und wird erst durch die Abkühlphase
unterbrochen. In der Sauna sollte nur der Gesunde schwitzen um sich die Gesundheit zu erhalten.


Wer krank ist und der Krankheit mit Schwitzen zuleibe rücken will, muss andere Regeln beachten. Wichtig ist dabei immer, dass Herz und Kreislauf nicht überlastet werden.


Eine gute Möglichkeit Krankheiten auszuschwitzen ist die Schwitzpackung: Der Kranke wird nach heißem Bad und nach einem heißen Getränk (vorzugsweise Lindenblütentee) in warme Decken gewickelt. Der sich dabei entwickelnde Schweiß wirkt fiebersenkend und hilft dem Immunsystem auf dem direkten Wege Entzündungsreste aus dem Körper zu entfernen.



Es gilt eben immer noch der Satz:
Wer einmal am Tag richtig lacht,

schwitzt und Hunger hat -

der bleibt gesund!




DIE SPUCKE

Wer morgens mit verklebten Augen aufwacht sollte einmal versuchen mit Spucke die Augen auszureiben. Sie werden dann schnell klar.


Ein bisschen Spucke auf einen Insektenbiß verrieben nimmt ihm den Juckreiz.


Die Morgenspucke bei abnehmendem Mond auf Warzen gerieben hilft angeblich diese loszuwerden.



DER URIN

Über dieses Thema sind schon viel Bücher geschrieben worden. Ich will mich deshalb auf das beschränken, was ich in der Praxis als erfolgreich erlebt habe:


Ekzeme kann man versuchsweise mit Urin betupfen. Sie heilen sehr schnell ab.


Dasselbe gilt für Insektenbisse und jede Art von entzündlicher Hautreaktion wie Akne oder Sonnenbrand.


Man nimmt  etwas Mittelstrahlurin. Dazu etwas Wasser lassen, dann ein Gefäß darunter halten und Urin auffangen. Diesen dann mit einem
Wattestäbchen oder Tupfer auftragen. Einige Stunden einwirken lassen. Wenn die Haut spannt, kann noch eine neutrale Fettcreme aufgetragen werden.


Die Neurodermitis reagiert manchmal sehr günstig auf die Urinbehandlung. Da ist es am besten, man nimmt den Abendurin und betupft die rauen und aufgesprungenen Stellen mit einem in Urin getränkten Lappen . Bei Babys ist es nicht ratsam, die Papierwindeln zu verwenden, weil diese zu sehr mit Chemikalien versetzt sind. Ein eingelegtes mehrfach gefaltetes Taschentuch eignet sich zum Auffangen des Urins besser und kann
auch gleich zum Betupfen verwendet werden.



DAS BLUT

So manche Allergie oder Hauterkrankung wurde geheilt, weil der Naturheilarzt oder Heilpraktiker es verstanden hat, mit der richtigen Menge Eigenblut, die vorher der Vene entnommen wurde und die (eventuell mit homöopathischen Mitteln gemischt) intramuskulär injiziert das körpereigene Abwehrsystem zu aktivieren.


Eigenbluttherapien gibt es schon sehr lange. Angeblich hat man im alten China die Patienten solange gezwickt bis ein blauer Fleck entstanden ist. Die Reaktion des Körpersdarauf hat die Abwehr auch angeheizt.